LENA MENDEZ

Fast mein ganzes bisheriges Leben habe ich Menschen bewundert, die sehr früh zu wissen schienen, was sie mit ihrem Leben anfangen werden, was sie arbeiten wollen, ob und wie viele Kinder sie haben werden, wo sie eines Tages leben möchten und was sie erfüllt. Diese Menschen waren in meinen Augen immer ganz besonders zielstrebig, ehrgeizig, durchdacht, gefestigt oder auch besonders begabt.

Ich erinnere mich sehr gut, wie mir immer wieder Fragen bzgl. meiner Vorstellung über die nächsten fünf Jahre gestellt wurden – kurz vor dem Abitur, bei den ersten Bewerbungsgesprächen vor dem Studium wie auch nach meinem erfolgreich abgeschlossenen BWL Studium.  Was habe ich mich gewunden und mir oft im Vorfeld schon Antworten zurechtgelegt, anstatt einfach ehrlich zu sein: Ich hatte keine Ahnung! Ich habe mir einreden lassen, dass das etwas Schlechtes ist und ein Zeichen für fehlenden Ehrgeiz.

Bei mir haben sich ganz oft unverhofft Türen und Möglichkeiten geöffnet. Durch viele davon bin ich teils zögerlich, oft aber mit großer Neugierde und Wissensdurst hindurchgestiefelt. Ich habe studiert, ich habe diverse Aus- und Weiterbildungen im Bereich Bewegung/Gesundheit absolviert, ich habe während des Studiums in Bars und 5 Sterne Hotels gekellnert, in Klamottenläden habe ich andere Menschen beim Kaufrausch unterstützt, im Kino Karten verkauft und abgerissen, unbezahlte Praktika in Medienunternehmen absolviert, nach dem Studium für einen großen Konzern sowie mehrere kleine und mittelständische Medienunternehmen gearbeitet.

Nichts davon möchte ich gerade wieder tun, doch nichts war umsonst! Überall habe ich wahnsinnig viel gelernt. Über mich, über die Gesellschaft, über das Leben und das Arbeiten, über das Miteinander sowie das Gegeneinander. Vor allem habe ich gelernt, dass es Dinge im Leben gibt, für die einzig und allein ich verantwortlich bin – meine Gesundheit und mein Wohlbefinden.

Viele dieser Jahre waren begleitet von meiner ständigen Suche nach Erfüllung. Ich habe kompensiert und konsumiert mittels Süßigkeiten, Shoppen und langen Partynächten – nur nichts verpassen und am liebsten fünf Leben in eines quetschen.

Nun stehe ich mitten im Leben. Ich bin Mutter von drei Kindern und schon lange nicht mehr nur verantwortlich für mich. Ich trage die Verantwortung für das Leben, die Gesundheit und das Wohlergehen meiner ganzen Familie. Verantwortung geht dabei in meinen Augen weit darüber hinaus als nur dafür zu sorgen, die eigenen Teller gut und gesund zu füllen, für Wärme und Geborgenheit in den eigenen vier Wänden zu sorgen. Verantwortung zu tragen für all das, was da draußen passiert – angefangen von Massentierhaltung über Kinderarbeit, unendliche Verschwendung von Ressourcen, Plastikteppiche auf dem Meer und vieles mehr – zählen für mich genauso dazu.

Und so wünsche ich mir, ein gutes Vorbild für meine Kinder und all die Menschen um mich herum zu sein, die mich ein Stück auf dieser Reise begleiten wollen, deren Wege meine kreuzen. Ich lasse mich inspirieren von Gesprächen mit Familie und Freunden genauso wie mit Fremden. Ich liebe Fragen, auf die ich noch keine Antworten weiß und suche immer wieder nach Möglichkeiten, viele meiner noch nicht umgesetzten Wünsche in Bezug auf ein gesundes und nachhaltiges Leben alltagstauglich in und mit meiner Familie umzusetzen.

Ich möchte dabei motivieren und inspirieren zu Bewegung, zu gesünderer Ernährung, zu einem verantwortungsbewussteren Leben aber auch, über sich selbst lachen zu können und sich nicht immer zu wichtig zu nehmen.

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